Schlagwort-Archiv: BVI

BaFin: Immobilienfonds dürfen keine Verpflichtungen aus Bürgschafts- oder Garantieverträgen eingehen

Auf eine Anfrage des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) vom Januar 2018 hinsichtlich der Frage, ob es Kapitalverwaltungsgesellschaften gestattet sei, Bürgschafts- und Garantieverträge für Rechnung von Immobilien-Sondervermögen einzugehen, nahm die BaFin in ihrer Antwort vom 20. Februar wie folgt Stellung:

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PRIIPs-Verordnung: Gesteigerte Informationspflichten gegenüber semiprofessionellen Investoren treten doch in Kraft

Wie aus Marktkreisen berichtet, wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung ein Teil der PRIIPS-Verordnung zum Jahresende in Kraft treten. Die Änderung betrifft die Informationspflichten, die gegenüber semiprofessionellen Anlegern zu erfüllen sind.

Wie umfangreich berichtet, wurde der Geltungsbeginn der PRIIPs-Verordnung um ein Jahr auf den 01.01.2018 verschoben. Allerdings hatte der deutsche Gesetzgeber durch das 1. FiMaNoG bereits Teile des KAGB an die PRIIPs-Verordnung angepasst, so u.a. § 307 Abs. 5 KAGB, bzw. der entsprechende § 6 Abs. 3g WpHG. Danach ist dem semiprofessionellen Anleger vor Zeichnung von Anteilen an Spezial-AIF entweder ein Produktinformationsblatt oder die Wesentlichen Anlegerinformationen des Spezial-AIF auszuhändigen.

Das BMF wies nun darauf hin, dass aufgrund der engen Verbindung zwischen 1. und 2. FiMaNoG eine vorübergehende Aussetzung der Änderung des § 307 Abs. 5 KAGB nicht in Betracht kommt. Es bleibt damit beim Geltungsbeginn ab 01.01.2017.

Standard zum sog. „dauerhaften Datenträger“ entwickelt

Zum Zwecke der Vereinheitlichung der Abrechnung für den Versand von dauerhaften Datenträgern haben die Deutsche Kreditwirtschaft und der BVI gemeinsam einen Standard entwickelt.

Nach dem KAGB müssen Kapitalverwaltungsgesellschaften dem Anleger bestimmte Informationen in Form eines dauerhaften Datenträgers zur Verfügung stellen. Der Versand der Informationen erfolgt wiederum über die depotführenden Stellen, während entstehenden Kosten von der Kapitalverwaltungsgesellschaft erstattet werden können. Weiterlesen

BaFin: Schlichtungsstelle für Verbraucherrechtsstreitigkeiten nach dem Kapitalanlagegesetzbuch

Die BaFin hat eine Schlichtungsstelle zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) eingerichtet. Gemäß dem erklärten Ziel der BaFin sollen Verbraucher damit eine leicht zugängliche, kostengünstige, effiziente und vergleichsweise schnelle Möglichkeit zur Streitbeilegung haben.   Weiterlesen

BVI befürwortet Öffnung von ELTIFs für Privatanleger

Mit seiner Kurzposition zur geplanten ELTIF-Verordnung vom 23. Mai 2014 hat sich der BVI dafür ausgesprochen, dass European Long-Term Investment Funds (ELTIFs) als Publikumsfonds ausgestaltet werden können sollen. Hintergrund ist, dass der Entwurf der Verordnung den Vertrieb von ELTIFs auch im Wege des Passverfahrens vorsieht. Bei Ausschluss von Privatanlegern als potentielle Anleger fehlte es Fondsgesellschaften gegebenenfalls an Anreizen, ELTIF als reizvolle Alternative zu Spezial-AIFs anzusehen. Mit seinem Papier unterstützt der BVI den Ansatz der Europäischen Kommission, welcher wiederum vom Europäischen Parlament bestätigt. Der Europäische Rat diskutiert allerdings aktuell, ob ein Mindestinvestment von Anlegern in Höhe von 50.000,- bis 100.000 Euro erforderlich sein soll.

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