ESMA-Konsultation zum EU-Pass nach der AIFM-Richtlinie und zu Nicht-EU-AIFM

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat am 07.11.2014 ein Konsultationspapier „Call for evidence on AIFMD passport and third country AIFMs” auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Darin bitte die ESMA Marktteilnehmer um Feedback zum EU-Pass nach der AIFM-Richtlinie sowie zu Managern Alternativer Investmentfonds (AIF) abzugeben, die ihren satzungsmäßigen Sitz nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union haben (Nicht-EU-AIFM).

Mit diesem „Call for evidence“ sollen allgemeine Informationen und Erfahrungswerte aus der Praxis gesammelt und auf dieser Grundlage der Erlass weiterer Regelungen zur Behandlung grenzüberschreitender Maßnahmen gegenüber der Europäischen Kommission vorbereitet werden. Bei diesen Regelungen der Europäischen Kommission handelt es sich um Maßnahmen für Sachverhalte mit Drittstaatenbezug, also für Sachverhalte unter Beteiligung von Nicht-EU-AIFs und Nicht-EU-AIFM.

In Vorbereitung darauf muss die ESMA bis zum 22.07.2015 gegenüber der Europäischen Kommission eine Empfehlung zur Anwendung des EU-Passes (i) zur Verwaltung und/oder zum Vertrieb von AIF in den Mitgliedstaaten durch Nicht-EU-AIFM und (ii) auf den Vertrieb von Nicht-EU-AIF in den Mitgliedstaaten durch EU-AIFM abgeben.

Wer an diesem Konsultationsverfahren „Call for evidence” teilnehmen will, hat der ESMA bis zum 08.01.2015 auf einem vorgegebenen Antwort-Formblatt online über www.esma.europa.eu unter „Your input – Consultations“ sein Feedback zu übermitteln.

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